04.09.2026

Eingeschränkte Verfügbarkeit analoger Röntgenfilme

Die dentale Röntgendiagnostik befindet sich aktuell in einem tiefgreifenden Wandel. Durch die zunehmende Verbreitung digitaler Bildgebung und die damit gewonnenen Vorteile ist die Nachfrage nach fotochemischem Film in den letzten Jahren massiv gesunken. Infolgedessen haben sich bekannte Hersteller wie Agfa und Fuji bereits vor Längerem aus der Produktion zurückgezogen. Von Carestream Dental (Kodak) sind derzeit Produkte verfügbar, aber auch deren Herstellung wird demnächst eingestellt. So produzieren immer weniger Anbieter die benötigten Materialien für das analoge Röntgen. Dadurch entsteht für Zahnarztpraxen ein zweifaches Risiko: Einerseits wird das Angebot immer kleiner, andererseits hängt die Versorgung von einer schrumpfenden Lieferkette ab.

Für Praxen, die ein analoges OPG oder andere konventionelle Röntgensysteme nutzen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die eigene Situation zu bewerten und die nächsten Schritte zu planen. Der Aufbau größerer Vorräte an Röntgenfilmen und sonstigen Verbrauchsmaterialien stellt keine langfristige Lösung dar, da Röntgenfilme nur begrenzt haltbar sind und unter geeigneten Bedingungen kühl und trocken gelagert werden müssen. Zudem kann eine längere Lagerung zu Qualitätsverlusten führen. Darüber hinaus besteht ein analoges Röntgensystem aus mehreren Komponenten, die jeweils zu einem potenziellen Schwachpunkt werden können. Neben der eingeschränkten Verfügbarkeit von Filmen betrifft dies auch Entwickler- und Fixierchemikalien, Ersatzteile für Entwicklungsmaschinen sowie den zusätzlichen Aufwand für Konstanzprüfungen, Dokumentation, Archivierung und die DSGVO-konforme Entsorgung der Aufnahmen.

Vor diesem Hintergrund wird die Umstellung auf digitales Röntgen für viele Praxen zunehmend zur strategischen Entscheidung. Die digitale Bildgebung bietet zahlreiche Vorteile für den Praxisalltag:

  1. Keine Verbrauchsmaterialien mehr: Kosten für Röntgenfilme, Entwickler und Fixierer entfallen vollständig.
  2. Keine Chemikalienentsorgung und keine abgelaufenen Filme: Dadurch reduzieren sich sowohl der Verwaltungsaufwand als auch die laufenden Betriebskosten.
  3. Geringe Strahlenbelastung für Patient*innen: Digitale Systeme benötigen in der Regel eine niedrigere Strahlendosis als vergleichbare analoge Verfahren.
  4. Sofort verfügbare Aufnahmen
  5. Chemiegeruch entfällt
  6. Vereinfachte Qualitätssicherung
  7. Platzsparende digitale Archivierung
  8. Nahtlose Integration in Praxissoftware und Telematikinfrastruktur
  9. Flexible Bildbearbeitung und sicherer Datenaustausch

Das Ergebnis: Weniger Aufwand, geringere laufende Kosten, schnellere Arbeitsabläufe und eine moderne, zukunftssichere Lösung für die Praxis.

Plandent wird Sie gerne dabei unterstützen, die für Ihre Praxis passende Lösung zu finden. Von der Digitalisierung bestehender Systeme bis hin zur Umrüstung auf ein neues digitales Röntgengerät beraten wir Sie gerne persönlich und unverbindlich zu Ihren individuellen Möglichkeiten.

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Text: Plandent