Dr. Mathias Köberle berichtet, wann Eigenmarken eine echte Alternative sind und warum sein Team bei der Materialauswahl entscheidend mitwirkt.

In der Innenstadt von Kirchheim unter Teck in der Metropolregion Stuttgart führt Dr. Mathias Köberle seine Zahnarztpraxis in zweiter Generation – mit einem klaren Anspruch: gewachsene Werte zu bewahren und zugleich moderne Zahnmedizin auf hohem Niveau anzubieten. Hervorragende Qualität liefern und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll handeln: Dr. Köberle hat mithilfe von Eigenmarken seinen Weg gefunden, diesen Bedürfnissen bei der Wahl von Verbrauchsmaterialien gerecht zu werden. Welche Kriterien für ihn entscheidend sind, wann ein Produkt ins Praxissortiment aufgenommen wird und von welchen Vorteilen seine Praxis beim Einsatz von Eigenmarken-Produkten profitiert, verrät der Zahnarzt im Interview.
Herr Dr. Köberle, was macht Ihre Praxis besonders?
Meine Mutter hat die Praxis 1967 gegründet, ich bin 2003 miteingestiegen und habe sie dann übernommen und allein weitergeführt. Somit sind wir hier am Ort seit Jahrzehnten etabliert und begleiten viele Patientinnen und Patienten schon über Generationen hinweg. Dieses Vertrauen ist für uns etwas sehr Wertvolles, aber auch eine Verpflichtung. Wir möchten diese persönliche, familiäre Atmosphäre unbedingt erhalten und gleichzeitig moderne Behandlungsmethoden anbieten – digital, hochwertig, nachhaltig und immer auf Augenhöhe mit unseren Patienten. Viele neue Patienten kommen über Empfehlungen. Das zeigt uns, dass unser Konzept funktioniert.
Wo liegen Ihre fachlichen Schwerpunkte?
Ein zentraler Bereich ist die digitale Zahnmedizin. Wir arbeiten mit Intraoralscanner und CAD/CAM-Technologie, sodass wir vollkeramische Versorgungen – Inlays, Kronen, Brücken – oft in einer Sitzung realisieren können. Dazu kommen Implantologie und Implantatprothetik sowie die ästhetische Zahnerhaltung. Und ganz wichtig: die Parodontologie als Grundlage für langfristige Zahngesundheit.
Sie führen die Praxis als Einzelbehandler. Wie funktioniert das im Alltag?
Das geht nur mit einem starken Team – und das habe ich zum Glück. Viele Mitarbeiterinnen sind schon lange dabei oder kehren nach der Familienphase in Teilzeit zurück. Diese Kontinuität ist für den Praxisalltag enorm wichtig.
Das Team scheint eine große Rolle zu spielen – auch bei der Auswahl der verwendeten Materialien?
Absolut! Meine Mitarbeiterinnen sind da sehr ehrlich und direkt: Wenn etwas nicht passt, bekomme ich das sofort zu hören. Und bei 13 Personen hat jede ihre eigenen Vorlieben. Das gilt für Handschuhe genauso wie für Mundschutz und sogar für Handseife. Wir haben tatsächlich mehrere Produkte ausprobiert, bis wir etwas gefunden haben, mit dem alle gut arbeiten können. Wenn man das schafft, ist das ein echter Erfolg für alle.
Was sind denn für Sie die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Verbrauchsmaterialien?
An erster Stelle stehen für mich Qualität und Verlässlichkeit. Die Materialien müssen im Alltag gut funktionieren, konstant verfügbar sein und ein sicheres Ergebnis liefern. Es bringt nichts, wenn man sich ständig auf neue Produkte einstellen muss oder etwas nicht lieferbar ist. Das Team muss sich darauf verlassen können und das Handling muss überzeugen. Und natürlich spielt die Wirtschaftlichkeit eine Rolle – aber nicht auf Kosten der Qualität. Entscheidend ist am Ende, dass ich mich auf ein Produkt verlassen kann – ohne Kompromisse bei der Behandlungsqualität. Daher nutze ich schon seit vielen Jahren die Produkte der Eigenmarke ORBIS von Plandent.
Wie sind Sie auf diese Hausmarke aufmerksam geworden?
Das hat zunächst mit einem Depotwechsel begonnen. Ich war mit meinem damaligen Ansprechpartner bei meinem vorherigen Dentaldepot nicht besonders zufrieden – es hat einfach zu lange gedauert, bis man Antworten oder Lösungen bekommen hat. Dann habe ich Frau Dietscher von Plandent kennengelernt. Und das war wirklich ein Unterschied: Sie ist unglaublich engagiert – ein Anruf und kurze Zeit später habe ich eine Lösung. Sie kennt sich aus, hat immer die richtigen Ansprechpartner und kümmert sich persönlich. Dieses Vertrauen und die zuverlässige Zusammenarbeit waren für mich entscheidend.
Und über Ihre Fachberaterin kamen dann auch die ORBIS-Produkte ins Spiel?
Genau. Sie hat immer wieder neue Produkte vorgestellt – aber nicht einfach nur empfohlen, sondern auch ehrlich gesagt, wie sie bei anderen Praxen ankommen. Das fand ich sehr überzeugend. Wir haben zunächst klein angefangen und typische Einmalartikel wie Becher oder Lätzchen dem Praxistest unterzogen. Und daraus hat sich nach und nach mehr entwickelt. Das lag vor allem daran, dass sich viele davon im Praxisalltag bewährt haben: gute Qualität, zuverlässige Verfügbarkeit und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis.
Heute nutzen Sie eine Vielzahl von Produkten aus dem ORBIS-Sortiment – was genau kommt bei Ihnen zum Einsatz?
Ziemlich viel inzwischen: Klassische Verbrauchsmaterialien wie Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel für Hände und Flächen, Papiertücher, Watterollen, Becher oder Speichelsauger. Dazu kommen Materialien für die Behandlung selbst, etwa Ätzgel, Matrizenbänder oder Prophylaxe-Produkte wie Polierpasten, Pulver und Bürstchen. Auch im Labor nutzen wir einiges, zum Beispiel Gips. ORBIS-Produkte decken also wirklich einen großen Teil unseres täglichen Bedarfs ab. Und ich würde mir wünschen, dass das Portfolio noch erweitert wird!

Von Handschuhen bis Labormaterialien: ORBIS deckt einen großen Teil des täglichen Bedarfs in der Praxis ab
Hat sich dadurch auch der Praxisalltag verändert?
Ja, vor allem organisatorisch. Wenn man viele Produkte über einen Anbieter bezieht, wird die Bestellung deutlich einfacher. Das spart Zeit und reduziert Fehler. Das war gar nicht das ursprüngliche Ziel, hat sich aber als klarer Vorteil im Alltag herausgestellt.
Wie schätzen Sie die Qualität im Vergleich zu Markenprodukten ein?
Viele ORBIS-Produkte stehen den etablierten Marken in nichts nach – sind aber wirtschaftlicher. Ich vergleiche das gern mit dem Alltag: Man muss nicht immer zum teuersten Markenprodukt greifen, wenn es eine gleichwertige Alternative beim Discounter gibt. Natürlich gibt es Bereiche, in denen man bewusst bei der Premiumversion bleibt. Aber es gibt eben auch viele Anwendungen, bei denen das wirtschaftlichere Produkt völlig ausreicht. Und am Ende zählt, dass die Qualität stimmt und die Ergebnisse passen.
Gab es Produkte, die Sie besonders überrascht haben?
Ja, zum Beispiel im Prophylaxe-Bereich: Wir nutzen ein Prophylaxe-Pulver von ORBIS, das bei den Patientinnen und Patienten sehr gut ankommt – unter anderem wegen der verschiedenen Geschmacksrichtungen. Meine Mitarbeiterinnen arbeiten sehr gerne damit und ich würde sogar sagen, dass es in unserem Fall besser funktioniert als ein vergleichbares Premiumprodukt. Das hätte ich nicht unbedingt erwartet. Und das sind genau die Momente, in denen man merkt: Es lohnt sich, Dinge auszuprobieren.

Das ORBIS Prophylaxe-Pulver gehört zu den Favoriten des Praxisteams
Spielt so etwas auch für die Patientenbindung eine Rolle?
Auf jeden Fall. Wenn eine Behandlung – wie die Prophylaxe – als angenehm empfunden wird, kommen die Patienten auch lieber wieder. Das sind oft kleine Details, die eine große Wirkung haben.
Und Ihr Team? Wie reagieren Ihre Mitarbeiterinnen insgesamt auf die Produkte?
Sehr positiv. Das Handling stimmt, die Verfügbarkeit ist gut – und die gebündelte Bestellung erleichtert vieles. Und wie gesagt: Wenn etwas nicht passt, wird das sofort angesprochen. Umso mehr sagt es aus, wenn Produkte bei uns dauerhaft im Einsatz bleiben.
Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit Plandent insgesamt?
Sehr gut, ich bin sehr zufrieden! Für mich ist das Gesamtpaket entscheidend: fundierte Beratung, schnelle Materialversorgung mit konstanter Lieferfähigkeit und hoher Termintreue sowie verlässliche Technik. Gerade der Reparaturservice ist für mich extrem wichtig: Wenn ein Gerät ausfällt, brauche ich schnelle Hilfe. Und die bekomme ich bei Plandent. Die Plandent-Techniker sind gut geschult, arbeiten effizient und lösen Probleme zügig. Dazu kommt die persönliche und engagierte Betreuung durch meine Fachberaterin Frau Dietscher – das ist für mich ein großer Pluspunkt. Diese ganzheitliche Betreuung macht für mich den Unterschied.
Welchen Tipp würden Sie Kolleginnen und Kollegen geben, die über Eigenmarken nachdenken?
Ich würde empfehlen, Schritt für Schritt vorzugehen. Zuerst einfache Produkte wie Mundspülbecher, Lätzchen oder Handschuhe testen, Erfahrungen sammeln und dann bei positiven Ergebnissen immer mehr Produkte in den Praxisalltag integrieren. Wichtig ist, das Team einzubeziehen – schließlich arbeiten die Mitarbeiterinnen täglich damit. Und man sollte realistisch bleiben: Nicht jedes Produkt passt zu jeder Praxis. Aber viele sind definitiv eine gute Alternative. Es lohnt sich, offen zu bleiben und Neues auszuprobieren.
Vielen Dank für das Gespräch!
Bilder: ORBIS
Text: Maria Reitzki
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