Damit die Instrumente nach der Aufbereitung und bis zur Anwendung an den Patient*innen steril bleiben, ist die Verpackung essenziell. Sie schützt das sterilisierte Gut von der Entnahme aus dem Autoklav bis zur Verwendung vor einer mikrobiellen Rekontamination.
Was muss überhaupt verpackt werden?
Alle kritischen Medizinprodukte, die bestimmungsgemäß dafür verwendet werden, die Haut oder Schleimhaut zu durchdringen und dabei in Kontakt mit Blut kommen, sind in der Risikogruppe „kritisch A/B“ eingestuft. Sie müssen nach der maschinellen validen Reinigung und Desinfektion (RDG) in einem geeigneten Sterilbarrieresystem in einem B-Autoklav sterilisiert und danach steril verpackt werden.
Mögliche Sterilgutbarrieresysteme sind:
Sterilgutcontainer
Klarsichtsterilverpackung – so funktioniert es richtig:
Auswahl der richtigen Größe der Klarsichtsterilverpackung; max. zu 75 % befüllen
Ausreichender Peelrand, um ein konformes Aufpeelen zu gewährleisten
Einhaltung der Peelrichtung (Pfeilrichtung): wird vom Hersteller vorgegeben
Durchgehende, feste und vollständige Siegelnaht: Die Siegelnaht darf keine Kanalbildung, Durchstiche oder Risse aufweisen.
Instrumente gut trocknen lassen
Erst verpacken, wenn das Sterilgut komplett trocken ist.
Schutz vor Perforierung durch ein spitzes oder scharfes Instrument
Verwendung von Instrumentenschutzkappen
Richtige Beladung des Autoklavs
Verpackte Instrumente dürfen nicht mehr als 30 % übereinander gelagert werden. Je nach Hersteller verpackte oder unverpackte Seite nach oben legen. Richtige Programmauswahl am Autoklav
Unterschiedliche Beladungsgrenzen beachten
Nach dem Autoklavieren prüfen:
Unversehrtheit der Sterilbarrieresysteme: Kontrolle auf Perforierung, vollständige Siegelnaht, Restfeuchte sowie Sauberkeit
Umschlag des Wärmeindikators auf der Sterilgutfolie und Kontrolle des Chargenindikators (Helix-Test)
Kennzeichnung nicht vergessen:
Etikett, Barcode oder Sterilgutfolienstift
Beschriftung auf dem Peelrand auf der Folienseite
Notwendige Informationen auf der Sterilisationsfolie:
Sterilisationsdatum, Ablaufdatum, Chargennummer, Freigabevermerk
Sterilgutcontainer – so funktioniert es richtig:
Herstellerangaben beachten!
Container regelmäßig auf Beschädigungen und Verschmutzung überprüfen
Kontrolle der Dichtungen und Verriegelungen
Ordnungsgemäßes Anbringen der Verplombung
Richtiges Einsetzen des Filters (Anzahl der Aufbereitungszyklen beim Dauerfilter beachten)
Erstellen von Sieblisten
Instrumente gut trocknen lassen
Erst verpacken, wenn das Sterilgut komplett trocken ist.
Schutz vor Perforierung durch ein spitzes oder scharfes Instrument
Verwendung von Instrumentenschutzkappen
Richtige Beladung des Autoklavs
Verpackte Instrumente dürfen nicht mehr als 30 % übereinander gelagert werden. Je nach Hersteller verpackte oder unverpackte Seite nach oben legen.
Richtige Programmauswahl am Autoklav
Unterschiedliche Beladungsgrenzen beachten
Nach dem Autoklavieren prüfen:
Unversehrtheit der Sterilbarrieresysteme: Kontrolle auf Perforierung, vollständige Siegelnaht, Restfeuchte sowie Sauberkeit
Umschlag des Wärmeindikators auf der Sterilgutfolie und Kontrolle des Chargenindikators (Helix-Test)
Kennzeichnung nicht vergessen:
Etikett, Barcode oder Sterilgutfolienstift
Beschriftung auf dem Peelrand auf der Folienseite
Notwendige Informationen auf der Sterilisationsfolie:Sterilisationsdatum, Ablaufdatum, Chargennummer, Freigabevermerk